Burghaun verändert sich

... in der Stadtstraße

Haus Schmeißer
Haus Schmeißer
Schindelhaus links: Ehemals Haus Speier
Schindelhaus links: Ehemals Haus Speier

Im  Frühsommer 2012 gab es große Veränderungen in der Stadtstraße. Die Abrissbirne rückte an und tat ihr zerstörerisches Werk: zwei Häuser gingen für immer verloren. Das denkmalgeschützte Fachwerk-haus (rechtes Foto, rechts) durfte gemäß Auflage der Denkmalbehörde nicht angetastet werden. Die beiden angrenzenden Häuser Nr. 7 (Foto links - Schmeißer) und Nr. 9 (Foto rechts, linkes Haus - ehemals von der jüdischen Familie Michael Speyer bewohnt) wurden komplett ab-gerissen. Zur 750-Jahrfeier im Juli 2012 wurde die Fläche aufgeräumt und mit Kieselsteinen belegt, damit dort Stände aufgebaut werden konnten. Ein offener, gepflasterter Platz sollte entstehen, mit Bäumen, Grünanlagen und Bänken sowie einem offenen Durchgang zur Kirche.

Inzwischen (2016) wurden alle Pläne in die Tat umgesetzt. Die Gestaltung des Platzes einschließlich der Neuaufsetzung der Kirchenmauer wurde finanziert aus Mitteln der Gemeinde Burghaun und öffentlichen Fördergeldern.

Die Sanierung der Mauer wurde laut Aussage des Pfarrers überwiegend  von der evang. Kirche finanziert (Zuschuss des Kirchenkreises Fulda sowie Eigenleistungen (Arbeitsstunden) der evang. Kirchengemeinde Burghaun).

Burghaun hat nun einen neuen hübschen Platz: den Kirchplatz - allerdings mit einem heruntergekommenen alten Fachwerkhaus, das immer noch auf seine Renovierung und Nutzung durch die Gemeinde Burghaun wartet. Zu befürchten ist, dass es, je länger es als Ruine herumsteht, den gleichen Weg wie seine abgerissenen Nachbarn gehen könnte. Es wäre ein Jammer - doch der Marktgemeinde fehlt das Geld.

 

Die nachfolgende Diashow zeigt den Abriss der beiden Häuser im Mai/Juni 2012.

 

Diashow Häuserabriss 2012...  

weiter...