Burghaun verändert sich

...in der Schloßstraße

November 2017: Die "Darlehenskasse" in der Schloßstraße wird abgerissen
November 2017: Die "Darlehenskasse" in der Schloßstraße wird abgerissen

Noch ist mir nicht bekannt, ob auch das Wohnhaus mit dem schönen Fachwerk der Spitzhacke zum Opfer fallen wird, oder ob man es in einen Neubau integriert - was man ja gut machen könnte, zumal dort Wohnungen entstehen sollen. Diesen Vorschlag habe ich auch per E-Mail an die RAIKA gesandt, in der geheimen Hoffnung, man würde darüber wenigstens einmal nachdenken. Das Gebäude wurde nämlich erst im Jahr 1938 errichtet. Meine Großmutter Mathilde Siebert hat dort etliche Jahre im ersten Stock gewohnt. Ich erinnere mich sehr lebhaft an die schöne, geräumige Wohnung (3 Zimmer, Wohnküche, Toilette und Badezimmer auf dem Flur vor der Wohnung), denn ich habe als kleines Mädchen viele Stunden dort bei meiner Oma verbracht.


Hier sieht man meine Brüder Hans und Martin Siebert im Jahr 1938 auf dem Bauplatz der neuen Raiffeisenbank gegenüber vom evangelischen Pfarrhaus, unserem Elternhaus.

Leider hat man nun inzwischen alles komplett abgerissen, so wie das in Burghaun üblich zu sein scheint. Und die Denkmalbehörde schaut zu. - 


18. November 2017, etwa 14 Uhr: Man hat wirklich alles platt gemacht, eigentlich eine Schande.  Ein wenig Fantasie, wie man Alt und Neu auf attraktive Weise miteinander verbinden könnte, so wie es in vielen Gemeinden zu besichtigen ist? In Burghaun Fehlanzeige - ein Jammer!

Mitte Mai 2018

Ein halbes Jahr ist vergangen, und man kann besichtigen, was hier geplant ist: Wohnungen. Wie gut hätte man gerade bei einem Mietobjekt das ältere  Fachwerkhaus integrieren können!